15 RAPPEN
Ursula Brunner gilt als eine der Pionierinnen des Fairen Handels. In den 1970er Jahren gründete sie in Frauenfeld in der Schweiz eine Gruppe von Frauen, die sich als erste dafür einsetzten, Bananen mit einem Aufpreis von 15 Rappen zu verkaufen. Der Aufpreis kam den Produzenten in den Ländern des Südens zugute. Ursula Brunner und das Leben von drei Bauern und Produzenten von Baumwolle, Bananen und Kaffee ist Ausgangspunkt eines Films im Umfeld des fairen Handels. Der Film begibt sich auf eine Reise nach Frauenfeld, Mali, Peru und Ecuador und versucht, die menschliche Dimension des Welthandels sicht- und erfahrbar zu machen.
Auf seinem Weg geht er der Idee nach, dass wir Konsumenten im Westen genauso eingebunden sind in eine globale Ökonomie wie der Produzent auf einer Kaffeeplantage und stellt so die Verbindung her zwischen den Ländern des Südens und unserer Alltagswelt. 15 RAPPEN soll ein klassisch erzählender Dokumentarfilm werden, der die Hauptpersonen des Films selber zu Wort kommen lässt.

